CARL UNGER
1915 - 1995

 

 

 

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Der Maler und Zeichner Carl Unger (1915 - 1995) gilt als eigenständige und eigenwillige Persönlichkeit in der österreichischen Kunstszene zwischen dem Ende des 2. Weltkrieges und heute. Der Vielfalt seines Schaffens wegen hat man ihn dem geometrischen Flügel des Wiener Art Club zugezählt, als Verbindungsglied zwischen der nonfigurativen Malerei und einer naturbezogenen Abstraktion aufgefaßt, dem Konstruktivismus, dem Kubismus und dem Tachismus zuordnen wollen. Sein Ausgangspunkt aber - er war Boeckl - Schüler - war der koloristische Expressionismus. So zählt Unger zu jenen Künstlern, die in Österreich den Anschluß an die internationale Kunstszene erwirkten, ohne einem blinden Nachahmungstrieb zu verfallen und die eigene Substanz zu verleugnen.

Vorwort zu Buch Carl Unger, Edition Tusch 1982
von Manfred Wagner